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Betriebswirtschaftliche Beratung und Controlling

Keine Vergangenheitsverwaltung. Wir machen Deine Unternehmenszahlen zum aktiven Steuerungsinstrument für planbaren Cashflow, Margenstärke und skalierbares Wachstum.

Wer nur zurückblickt, steuert sein Unternehmen ohne aktuelle Grundlage. Häufig werden historische Zahlen erst Monate oder Jahre nach ihrem Entstehen ausgewertet. Für unternehmerische Entscheidungen sind jedoch tagesaktuelle Liquiditätsdaten, saubere Deckungsbeitragsrechnungen und durchdachte Investitionsentscheidungen wichtig.

Wir agieren als Dein externer Chief Financial Officer (CFO). Wir analysieren Deine Unit Economics, simulieren Cashflow-Szenarien für anstehende Wachstumsphasen und sichern Deine Rentabilität proaktiv ab, damit Du jederzeit weißt, wo Dein Unternehmen steht und wohin es sich entwickelt.

Unser Leistungsprofil im CFO- & BWA-Sparring

  • Rolling Cashflow- & Liquiditätsplanung: Keine Liquiditätsengpässe: Wir erstellen dynamische Finanz- und Liquiditätsmodelle. Wir simulieren Steuerzahlungen, Wareneinkäufe und Investitionszyklen im Voraus, damit Deine Zahlungsfähigkeit stets gesichert bleibt.
  • Deckungsbeitrags- & Profitabilitätsanalyse (Controlling): Welche Produkte, Dienstleistungen oder Kunden bringen echten Gewinn und welche fressen Deine Marge auf? Wir implementieren transparente Kosten- und Leistungsrechnungen zur Maximierung Deines Deckungsbeitrags.
  • Technologie-Synergie & BI-Dashboards mit docunest: Über unsere Partnergesellschaft docunest verknüpfen wir operative Systeme direkt mit Kanzleidaten. Statt unübersichtlicher Tabellen überblickst Du Deine wichtigsten KPIs, Forderungsstände und Margen tagesaktuell auf Deinem persönlichen Dashboard.
  • Investitionsrechnung & Finanzierungs-Architektur: Wirtschaftliche Überprüfung von CapEx-Investitionen, Maschinenparks oder Software-Entwicklungen. Wir berechnen Amortisationszeiten, vergleichen Leasing-, Mietkauf- und Kreditmodelle und begleiten Deine Bankgespräche auf Augenhöhe.
  • Unternehmensbewertung (IDW S 1 & Multiples): Präzise Wertermittlung von Gesellschaftsanteilen nach dem Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW S 1) sowie marktgängigen Multiple-Verfahren bei Unternehmenskäufen, Verkäufen oder Gesellschafterwechseln.
  • Operation „Klar Schiff“ (Sanierung von Buchhaltungs-Schieflagen): Liefern Deine bisherigen BWAs durch Verrechnungsfehler oder unbereinigte Konten verzerrte Ergebnisse? Mit unserem Sanierungsprozess „Klar Schiff“ bereinigen wir fehlerhafte Datenbestände, decken verborgene Kostenfresser auf und stellen verlässliche Kennzahlen her.
  • Das Experten-Netzwerk für M&A, Restrukturierung & Legal Advice: Stehen Unternehmenstransaktionen, Verhandlungen mit Investoren oder komplexe Restrukturierungen an? Über unser Experten-Netzwerk binden wir spezialisierte M&A-Anwälte, Corporate-Finance-Berater und Partner-Notare direkt in den Prozess ein.
Sidney Nik, LL.M., Steuerberater und Dozent
Persönlich
Sidney Nik, LL.M.
Steuerberater · Dozent an der Frankfurt School of Finance & Management

An der Frankfurt School of Finance & Management unterrichte ich Kosten- und Leistungsrechnung, Investition und Finanzierung sowie Bilanzsteuerrecht. Was ich dort mit Studierenden an Fallstudien durchrechne, setze ich in der Kanzlei jeden Tag mit echten Zahlen um. Für Dich heißt das: keine Theorie um ihrer selbst willen, sondern Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben, in verständlicher Sprache erklärt.

Mehr über meinen Werdegang →

Aus dem Hörsaal in Deine Zahlen

Lehre zwingt zur Klarheit. Wer im Hörsaal erklärt, warum ein Produkt trotz guter Umsätze Geld kostet, muss es einfach sagen können. Diesen Anspruch habe ich auch in der Beratung: Du sollst jede Zahl verstehen, auf die wir Deine Entscheidungen stützen. Drei Fächer aus meiner Lehre prägen die betriebswirtschaftliche Beratung besonders.

Kosten- und Leistungsrechnung: Was verdienst Du wirklich?

Die Kosten- und Leistungsrechnung zeigt, wo in Deinem Unternehmen Geld verdient wird und wo es verloren geht. Wir ordnen Kosten den Kostenstellen zu, also Bereichen wie Einkauf, Produktion oder Vertrieb, kalkulieren Deine Produkte und Leistungen vollständig und ermitteln den Deckungsbeitrag: den Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt. Daraus ergibt sich auch Deine Preisuntergrenze, also der Preis, unter dem sich ein Auftrag nicht mehr lohnt.

Fiktives Beispiel: Ein Handwerksbetrieb erzielt mit zwei Leistungen etwa gleich viel Umsatz. Leistung A bringt einen Deckungsbeitrag von 45 %, Leistung B nur 12 %. Mit dieser Zahl entscheidest Du, welche Aufträge Du bevorzugst und wo Du die Preise anpasst.

Investition und Finanzierung: Rechnet sich das?

Vor einer größeren Anschaffung prüfen wir, ob sie sich trägt. Dafür nutzen wir die Verfahren, die ich auch an der Frankfurt School unterrichte: die Amortisationsrechnung (nach wie vielen Jahren ist das eingesetzte Geld zurück?) und die Kapitalwertmethode (was ist die Investition heute wert, wenn alle künftigen Zahlungen mit einem Zinssatz abgezinst werden?). Danach klären wir die Finanzierung: Eigenkapital, Bankdarlehen, Leasing oder Mietkauf, abgestimmt auf Deine Liquiditätsplanung. Für das Bankgespräch bereiten wir die Unterlagen so auf, dass sie die typischen Fragen der Bank bereits beantworten.

Fiktives Beispiel: Eine Maschine für EUR 120.000,00 spart jährlich EUR 30.000,00 Kosten. Nach vier Jahren ist der Kaufpreis wieder eingespielt. Ob sich die Investition wirklich lohnt, zeigen aber erst der Kapitalwert über die gesamte Nutzungsdauer und die Frage, wie die Raten Deine Liquidität belasten.

Bilanzsteuerrecht: Bilanz, Steuern und Kennzahlen zusammen denken

Jahresabschluss und Steuererklärung hängen eng zusammen. Im Bilanzsteuerrecht geht es darum, wie Vermögen und Schulden in Handels- und Steuerbilanz angesetzt und bewertet werden. Viele Ansatz- und Bewertungswahlrechte, etwa bei Abschreibungen, Rückstellungen oder dem Investitionsabzugsbetrag, wirken gleichzeitig auf Deine Steuerlast und auf die Kennzahlen, die Bank oder Investoren sehen. Wir planen deshalb vor dem Abschluss, wie sich eine Entscheidung auf Steuern, Eigenkapitalquote und Rating auswirkt.

Diese Verbindung aus Lehre und Kanzleipraxis ist der Kern unseres CFO-Sparrings: Ich erkläre Dir, was hinter den Zahlen steckt, damit Du Deine Entscheidungen auf einer klaren Grundlage triffst.

Fragen & Antworten: Betriebswirtschaftliche Beratung

Wie unterscheidet sich die betriebswirtschaftliche Beratung bei den ANDERSMACHERN von einer Standard-BWA? ▼
Eine Standard-BWA ist oft ein unübersichtlicher Zahlenfriedhof ohne Handlungsempfehlung. Auf Wunsch bereiten wir Deine Auswertungen visuell und entscheidungsrelevant auf: Du erhältst ein klares CFO-Sparring mit konkreten Maßnahmen zur Margensteigerung, Kostensenkung und Liquiditätssteuerung.
Wie läuft das regelmäßige CFO-Sparring ab? ▼
Wir stimmen uns in festen Intervallen (z. B. monatlich oder quartalsweise) strukturiert ab. Wir besprechen Soll-Ist-Abweichungen, prüfen Deine Liquiditätsreichweite und passen unternehmerische Leitplanken an Marktveränderungen an.
Wie unterstützen die ANDERSMACHER bei Bankgesprächen und Kreditanträgen? ▼
Wir liefern bankenfähige Unterlagen: Mehrjahresvergleiche, Ertrags- und Liquiditätsvorschauen sowie Kennzahlenberichte nach internationalen Standards. Bei Bedarf begleiten wir Dich persönlich in die Verhandlung mit Kreditinstituten.
Ab welcher Unternehmensgröße ist ein externes CFO-Sparring sinnvoll? ▼
Sobald Dein Unternehmen wächst, Mitarbeiter einstellt, Waren vorfinanzieren muss oder komplexe Vertriebskanäle steuert. Ein externes CFO-Setup sichert Deine Rentabilität, bevor ein teurer interner Vollzeit-CFO wirtschaftlich darstellbar ist.
Wer berät mich in betriebswirtschaftlichen Fragen? ▼
Die betriebswirtschaftliche Beratung übernimmt Sidney Nik persönlich. Er ist Steuerberater und unterrichtet an der Frankfurt School of Finance & Management unter anderem Kosten- und Leistungsrechnung, Investition und Finanzierung sowie Bilanzsteuerrecht. Methoden aus der Lehre fließen so direkt in Deine Beratung ein.
Prüft Ihr auch, ob sich eine Investition rechnet? ▼
Ja. Wir rechnen Amortisation und Kapitalwert der Investition, vergleichen Finanzierungswege wie Bankdarlehen, Leasing oder Mietkauf und zeigen, wie sich die Raten auf Deine Liquidität auswirken. Steuerliche Effekte wie Abschreibungen oder den Investitionsabzugsbetrag beziehen wir mit ein.

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