ANDERSMACHER Blog
Klare Kante, Praxisfälle und steuerliche Hebel für progressive Unternehmer.
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Herrenberg-Urteil und Scheinselbstständigkeit: Sozialversicherung und Steuer können unterschiedlich ausgehen
Honorarkräfte, Freelancer und das Statusfeststellungsverfahren: Warum die Entscheidung der Rentenversicherung grundsätzlich nur die Sozialversicherung betrifft und das Finanzamt steuerlich anders entscheiden kann.
Steuerberater und KI: Wo landen Deine Geschäftsdaten und wer sieht sie?
Steuerberater setzen zunehmend KI ein. Mit fünf Fragen und einem Blick in den AVV erfährst Du, wo Deine Geschäftsdaten landen, wer sie sieht und was Du verlangen kannst.
Wem gehört Dein KI-Anbieter? Was Kanzleien vor der Auswahl prüfen sollten
Kanzleien prüfen jeden Beleg, aber selten den Eigentümer ihres KI-Anbieters. Der Fünf-Minuten-Check mit Handelsregister, Gesellschafterliste und Impressum und was in den Vertrag gehört.
Online-Handel starten: Warum das Einzelunternehmen oft klüger ist als die GmbH
Warum Online-Händler oft besser als Einzelunternehmen starten, was die Grenzen von EUR 800.000,00 Umsatz und EUR 80.000,00 Gewinn bedeuten und wie Du im Dezember gegensteuerst.
KI-Prozesse in der Kanzlei selbst bauen: Drei Fragen, die Du vorher klären solltest
Prompts und KI-Tools sind schnell aufgesetzt. Wer Wartung nach Modell-Updates, fachliche Aktualität und Verschwiegenheit klärt, setzt KI in der Kanzlei sicher ein.
Hinweis- und Warnpflicht nach § 102 StaRUG: Wann Steuerberater bei Insolvenzreife haften
Wann Kanzleien beim Jahresabschluss auf eine mögliche Insolvenzreife hinweisen müssen, was der Hinweis enthalten muss und welche Haftung droht.
ZUGFeRD-Rechnung: Wenn XML und PDF nicht übereinstimmen, gilt das XML
Bei ZUGFeRD zählt der Datensatz, nicht das Bild. Was bei Abweichungen für Deinen Vorsteuerabzug gilt, wann § 14c UStG droht und warum DATEV zuerst das XML zeigt.
Amazon KDP: Warum Deine Tantiemen ohne deutsche Umsatzsteuer laufen
Bei KDP ist Amazon in der Regel Dein Leistungsempfänger, meist Amazon Media EU in Luxemburg. Warum Reverse Charge gilt, das OSS-Verfahren nicht greift und was Du melden musst.
Buchführung im Ausland: Wenn Deine KI-Tools zur Verlagerung werden
Wer eigene Tools in Claude baut, verarbeitet Buchführungsdaten womöglich im Drittland. Wann das nach § 146 Abs. 2 bis 2c AO eine Verlagerung ist und wann nicht.
Pfändungsschutz ist kein Bonus, er ist der Punkt: Das Altersvorsorgedepot als Asset-Protection-Tool
Ein freies Depot fällt bei Insolvenz vollständig in die Insolvenzmasse. Ob und wie weit das Altersvorsorgedepot nach §§ 851c, 851d ZPO pfändungsgeschützt ist, solltest Du vor Vertragsabschluss prüfen.
Impfen in der Apotheke: Wann sich das Angebot wirklich rechnet
Seit dem ApoVWG dürfen Apotheken mehr impfen. Was Impfen vergütet, wo Dein Break-even liegt und warum die Umsatzsteuer mitrechnet.
Der Hidden Champion im Altersvorsorgedepot: Die ungeförderten Beiträge
Nicht die Zulage macht das Altersvorsorgedepot für Selbstständige interessant, sondern die Einzahlungen bis EUR 6.840,00: Halbeinkünfteverfahren statt voller Progression.
Gründen in Deutschland: Die 16 Bundesländer im Steuervergleich
Hebesatz, Grunderwerbsteuer, Gründungsquote und Förderbank der 16 Bundesländer nebeneinander, mit Quellen und Rechenbeispielen.
Altersvorsorgedepot für Gutverdiener: Warum die Rechnung oft nicht aufgeht
Für Unternehmer mit hohem erwarteten Renteneinkommen kann sich die staatliche Förderung des Altersvorsorgedepots gegen ein freies ETF-Depot rechnerisch nicht lohnen.
Das Altersvorsorgedepot 2027: Was Selbstständige jetzt wissen müssen
Ab 2027 öffnet das Altersvorsorgedepot die staatliche Förderung erstmals vollständig für Selbstständige. Ein Überblick über Zulagen, Förderberechtigung und Fördergrenzen.
E-Rechnung 2027: Warum eine einfache PDF Deinen Vorsteuerabzug kosten kann
Ab 01.01.2027 endet für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über EUR 800.000,00 die Übergangsregelung zur E-Rechnung. Danach kann eine einfache PDF-Rechnung eines pflichtigen Lieferanten Deinen Vorsteuerabzug gefährden.
Österreichs Paketsteuer ab 1. Oktober 2026: Was deutsche Online-Händler wissen müssen
Ab heute gilt in Österreich die neue Paketsteuer: EUR 2,00 pro Paket im B2C-Versandhandel. Was das für Händler mit Kunden in Österreich bedeutet.
NIS-2 und § 38 BSIG: Wann Du als Geschäftsführer persönlich haftest
Das NIS2UmsuCG verpflichtet Geschäftsleitungen zu Umsetzung, Überwachung und Schulung der IT-Sicherheit. Bei Pflichtverletzung droht persönliche Haftung gegenüber der Gesellschaft.
EU AI Act ab 02.08.2026: Warum Du KI-generierte Inhalte jetzt kennzeichnen musst
Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung verpflichtet Dich, Deepfakes und KI-generierte Texte zu kennzeichnen, außer ein Mensch hat sie vor der Veröffentlichung geprüft.
Kassenpflicht 2028: Warum auch bargeldlose Betriebe betroffen sein können
Der Entwurf des Zweiten Kassengesetzes (nicht verabschiedet) sieht ab 01.01.2028 eine TSE-Kassenpflicht ab EUR 100.000,00 Gesamtumsatz vor. Entscheidend ist der Gesamtumsatz, nicht der Bargeldanteil, vorbehaltlich einer geplanten Ausnahme für geringe Barumsätze.
GmbH-Depot bei Trade Republic & Co.: Die Streubesitz-Falle bei Dividenden
Die „1,5 % Steuer“ auf Beteiligungserträge gilt nicht bei Streubesitz. Warum ein normales Aktiendepot in der GmbH voll steuerpflichtige Dividenden erzeugt und ETFs nach dem Investmentsteuergesetz besteuert werden.
Wie wir bei ANDERSMACHER mit Künstlicher Intelligenz umgehen
Wo wir KI-Tools einsetzen, wo ihre Grenzen liegen und warum die fachliche Prüfung bei uns immer beim Menschen bleibt.
Was passiert mit Deinen Kryptowährungen, wenn Du stirbst?
Ohne den passenden Private Key bleibt Kryptovermögen für Deine Erben unerreichbar. Wie Du das lösen kannst, ohne Zugangsdaten offenzulegen.
Ausbildung zum Rettungssanitäter ist keine Erstausbildung
Der BFH hat entschieden: Wegen der kurzen Ausbildungsdauer bleibt die nächste Ausbildung Deines Kindes die Erstausbildung, mit Folgen für Dein Kindergeld.
Vorsicht bei Steuerspar-Immobilien: Die Abschreibung endet, die Darlehensrate nicht
Neue Mietwohnungsbauten mit Sonder-AfA werden verstärkt als Steuersparmodell vertrieben. Der Haken zeigt sich erst nach Auslaufen der Sonderabschreibung.
IAB, degressive AfA und Sonderabschreibung sinnvoll kombinieren
Wie Du drei Abschreibungshebel gleichzeitig nutzt, damit Dein Abschreibungsvolumen genau in die Jahre mit der höchsten Steuerbelastung fällt.
Kassenabschlag, WaWi & Retaxationen: Wo Apotheken Marge verbrennen
Wie automatisierte Warenwirtschaftsanbindungen und präzises Rezept-Forderungsmanagement den Cashflow von Apotheken nachhaltig sichern.
Gründung ohne Chaos: Die 5 Entscheidungen, die in den ersten Wochen wirklich zählen
Lange Checklisten haben oft 50 Punkte. Die meisten davon entscheiden nicht, ob Du in Jahr zwei noch am Markt bist. Die fünf Weichen, die es wirklich sind.
Renovierung vermieteter Immobilien: Herstellungs- oder Erhaltungsaufwand?
Das neue BMF-Schreiben vom 26.1.2026 zieht die Grenze zwischen sofort abziehbaren Kosten und Herstellungsaufwand neu, mit einer verkürzten Frist für Sanierungen in Raten.
Fix and Flip mit Partner: Warum das partiarische Darlehen oft besser ist als GbR oder GmbH
Bei gemeinschaftlichen Immobilienprojekten drohen bei der GbR bis zu 47,47 % Steuer und bei der GmbH das Trennungsprinzip. Eine dritte Option schließt die Lücke.
Einzelunternehmen steuerfrei in eine GmbH überführen: Auch ohne UmwStG möglich
Ein alternativer Weg über Bargründung, Wartezeit und Verkauf zum fremdüblichen Preis kann die siebenjährige Sperrfrist des § 22 UmwStG vermeiden.
Die PAN-EU & OSS-Falle: Wann Auslandsmeldungen zwingend sind
Warum das One-Stop-Shop-Verfahren bei Warenlagern in Polen und Tschechien versagt und wie Händler Doppelbesteuerung und Zwangsgelder vermeiden.
Die Holding-Architektur: Reinvestition mit effektiv ca. 1,5 % Steuer
Wie operative Unternehmer ihr Vermögen nach § 8b KStG schützen, Haftungsrisiken abtrennen und ihr Investitionstempo drastisch vervielfachen.
Steuern vor der Rendite: Der teuerste Fehler beim Investieren aus der GmbH
Nicht der niedrige Steuersatz allein macht das GmbH-Depot attraktiv, sondern der Zeitpunkt der Besteuerung. Ein Rechenbeispiel zeigt, warum aufgeschobene Ausschüttung mehr bringt, im Gewinn- wie im Verlustfall.
Kleine Aufgaben zuerst? Der Denkfehler, der Deine wichtigsten Projekte frisst
Erst die kleinen Aufgaben abhaken fühlt sich produktiv an, kostet Dich aber Kapazität für das, was wirklich zählt. Ein einfaches Bild aus Sand und großen Steinen zeigt, warum die Reihenfolge entscheidet.
Der Wie-es-geht-Ordner: Wie Du Dein Unternehmen von Dir selbst unabhängig machst
Wächst Dein Unternehmen nur so lange, wie Du persönlich alles im Kopf hast? Ein systematischer Wie-es-geht-Ordner macht Dich ersetzbar im besten Sinne und öffnet den Weg zu echtem Wachstum.
Die Illusions-Zone: Warum Dein Arbeitsalltag Dich ständig anlügt
Dringend fühlt sich wichtig an, ist es aber oft nicht. Lerne die Zeit-Zielscheibe mit vier Feldern kennen und erkenne, warum die Illusionszone Deine Zeit frisst.
Betriebsprüfung in der Apotheke: Diese Muster lösen bei Prüfern Aufmerksamkeit aus
Ab rund EUR 4,7 Mio. Jahresumsatz gelten Apotheken bereits als Großbetrieb. Barzahlungsmuster, Rechnungsfehler und Kassenbon-Compliance nach der KassenSichV sind die Klassiker, auf die Prüfer achten.
Verpachtete Apotheke: Die Todesfall-Klausel, die viele Verpächter übersehen
Stirbt der Verpächter einer Apotheke, regeln § 9 und § 13 ApoG, wie es weitergeht: Verpachtung durch Erben, befristete Fortsetzung, Verwaltung. Was das für Pachtverträge und Deine Testamentsplanung bedeutet.
Apothekenwert: Warum drei Bewertungsmethoden besser sind als eine
Für Apotheken gibt es kein gesetzlich verbindliches Bewertungsverfahren. Ein Methodenmix aus Ertragswert, Cashflow-Vervielfältiger und IDW S1 schafft eine belastbarere Verhandlungsbasis.
Apotheke verkaufen: Fünftelregelung oder ermäßigter Steuersatz, die Wahl, die Du nur einmal triffst
Beim Apothekenverkauf entscheidest Du zwischen Fünftelregelung und ermäßigtem Steuersatz nach § 34 EStG und ob Du sofort oder laufend bei Rente oder langen Raten versteuerst. Diese Wahl triffst Du vor Vertragsunterschrift.
Warum Deine Apotheke keine GmbH sein darf und was das für Deine Steuerplanung bedeutet
Fremdbesitzverbot und Mehrbesitzverbot schließen für Apotheken die GmbH faktisch aus. Welche Rechtsformen bleiben Dir wirklich und wie Du Deine Steuern unter diesen Restriktionen planst.
Wahlrecht statt Rechtsformzwang: Was die diskutierte Reform der Mitunternehmerbesteuerung bedeuten könnte
Ein Wahlrecht zwischen Körperschaftsteuer und direkter Zurechnung, weniger Sonderbetriebsvermögen, kürzere Haltefristen: Was die diskutierte Reform für GbR, OHG, KG und GmbH & Co. KG bedeuten könnte.
Tax Compliance Management System: Warum das bald kein Nice-to-have mehr ist
Ein TCMS kann unter Voraussetzungen Prüfungserleichterungen nach Art. 97 § 38 EGAO bringen und ist ein Indiz gegen Vorsatz. Perspektivisch könnte es für größere Unternehmen sogar Pflicht werden.
HessenDrive, Securebox & Co: Warum Dein Datenaustausch mit dem Finanzamt nicht mehr per Mail laufen sollte
HessenDrive, Securebox und FinDrive zeigen, wohin sich der Datenaustausch mit dem Finanzamt entwickelt: sicher, strukturiert, digital. Warum E-Mail-Anhänge dafür das falsche Werkzeug sind.
Betriebsprüfung 2030: Warum Deine Datenqualität heute schon über Dein Prüfrisiko entscheidet
Betriebsprüfungen werden datenbasierter und risikoorientierter. Wer heute schon saubere, digitale Daten liefert, senkt sein Prüfrisiko, statt erst bei der Prüfung zu reagieren.
Vorausgefüllt heißt nicht erledigt: Warum die automatische Steuererklärung Dich nicht vom Berater befreit
Vorausgefüllte Steuererklärung und Amtsveranlagung sollen Standardfälle automatisieren. Was das für Dich bedeutet und wo ein Steuerberater trotzdem unverzichtbar bleibt.
Belege scannen, Papier wegwerfen: Was GoBD und die BSI-Richtlinie RESISCAN wirklich verlangen
Darf ich das Original wirklich wegwerfen? Ersetzendes Scannen ist zulässig, aber nur mit einem dokumentierten Verfahren und unveränderbarer Aufbewahrung, RESISCAN dient als Orientierung.
3 Fälle, in denen Du eine Verfahrensdokumentation brauchst
Belegablage, Kassenführung, ersetzendes Scannen: In drei Konstellationen erwartet die GoBD von Dir jeweils eine eigene Verfahrensdokumentation. Mach den Check, welche davon zutreffen.
Keine Verfahrensdokumentation? Dann kann Deine Buchführung angreifbar werden
Rz. 152 GoBD verlangt für jedes DV-System eine übersichtlich gegliederte Verfahrensdokumentation. Fehlt sie und leidet die Nachprüfbarkeit, wird Deine Buchführung in der Betriebsprüfung angreifbar.
Server und Laptop sofort abschreiben: Der unterschätzte Steuerhebel für E-Commerce-Skalierung
Bestimmte Computerhardware und Software kannst Du nach dem BMF-Schreiben vom 22.02.2022 mit einer Nutzungsdauer von einem Jahr ansetzen. Gerade in der Wachstumsphase senkt das den steuerpflichtigen Gewinn spürbar.
Kein Impressum, teure Lektion: Was eine Abmahnung im Online-Shop wirklich kostet
Ein fehlerhaftes Impressum oder ein unlizenziertes Produktfoto reicht für eine Abmahnung. Streitwerte reichen von EUR 3.000,00 bis über EUR 100.000,00. So vermeidest Du die häufigsten Fehler.
Ausländische Software gekauft? Dann bist Du vielleicht zum Quellensteuer-Abzugsverpflichteten geworden
Rechnung aus dem Ausland für Software oder SaaS bezahlt? § 50a EStG kann eine Quellensteuerpflicht auslösen, aber nur bei umfassenden Verwertungsrechten, nicht bei der normalen Nutzungslizenz.
Fulfillment by Amazon: Die Rechnung, die Amazon Dir nicht schickt
Wer am PAN-EU-Versandprogramm von Amazon teilnimmt, akzeptiert automatisierte Warenbewegungen in weitere EU-Lagerländer, mit eigenen Registrierungspflichten dort, unabhängig vom OSS-Verfahren.
Warum Dein Lager in Polen Dich zum polnischen Steuerpflichtigen macht (und Dein Cloud-Server meistens nicht)
Ein Warenlager im Ausland kann eine Betriebsstätte und damit Ertragsteuerpflicht dort begründen. Ein gemieteter Server kann das auch, ein Cloud-Server in der Regel nicht.
Dein eBay-Nebenerwerb ist längst ein Gewerbe, Du hast es nur noch nicht bemerkt
Der BFH hat schon 2012 klargestellt: Wer regelmäßig über eBay verkauft, ist Unternehmer, egal was im Angebot steht. Erfahre, ab welcher Verkaufsfrequenz das Finanzamt genauer hinschaut.
Airbnb, Amazon & Co. melden längst mit: Warum Nebeneinkünfte kein Kavaliersdelikt mehr sind
Über das PStTG und die EU-weite DAC7-Umsetzung melden Plattformen wie Airbnb, Amazon und eBay Vermieter- und Verkäuferdaten automatisiert an die Finanzbehörden.
Scheinselbstständigkeit im eigenen Unternehmen: Wie aus einem Hinweis eine Steuerstrafsache wird
Ein Hinweisgeber meldet, dass „Freelancer“ im Unternehmen faktisch scheinselbstständig sind. Ein Lehrbeispiel zeigt, wie daraus schnell ein Fall für § 153 oder § 371 AO wird.
Krypto-Gewinne vergessen? Was das „Goldene-Brücke-Schreiben“ der Steuerfahndung wirklich bedeutet
Ein Schreiben der Steuerfahndung zu Krypto-Gewinnen ist meist noch keine Prüfungsanordnung und keine Tatentdeckung. Warum eine Selbstanzeige in diesem Moment oft noch möglich ist.
Ab wann eine Selbstanzeige richtig teuer wird: Die EUR 25.000,00-Grenze und der Zuschlag nach § 398a AO
Übersteigt der Verkürzungsbetrag EUR 25.000,00 je Tat, ist die zuschlagsfreie Selbstanzeige gesperrt, es bleibt das Absehen von der Verfolgung gegen Zuschlag nach § 398a AO. Wegen des Kompensationsverbots reißt diese Grenze schneller als gedacht.
Nachmelden oder Selbstanzeige? Der teure Denkfehler zwischen § 153 und § 371 AO
Ein Fehler in der Steuererklärung ist nicht automatisch eine einfache Berichtigung nach § 153 AO. War auch nur bedingter Vorsatz im Spiel, greift zwingend § 371 AO.